Frühjahrswanderung: Das ist derzeit los im Dorf

Neue Rekordbeteiligung bei der Frühjahrswanderung des Heimatvereins: 57 Teilnehmende starteten an der Alten Oberförsterei.

Viele Neuigkeiten über die Entwicklung des Dorfes gab es jetzt bei der traditionellen Frühjahrswanderung des Heimatvereins Neubruchhausen zu hören. Bei der Wanderung im Dorf und drumherum erfuhr man an verschiedenen Stationen, was sich im Dorf in der jüngeren Vergangenheit getan hat – und noch tun wird.

Heimatvereins-Chef Hans-Hermann Schrader freute sich über eine neue Rekordbeteiligung. 57 Frauen und Männer aus dem Dorf und interessierte Gäste starteten am 10. April an der Alten Oberförsterei. Gleich an der ersten Station, dem geplanten neuen Vollsortiment-Einkaufsladen an der Hauptstraße im ehemaligen Volksbank-Gebäude, gab es neuen Infos. Dana Spitzer, die mit ihrer Schwester Veronika Matt bald den Laden mit Öffnungszeiten von 6 bis 22 Uhr (außer sonntags) eröffnen will, verriet exklusiv den geplanten Namen des Marktes: Er wird Emma’s Neubruchhausen heißen.

Auch die Baustelle konnte besichtigt werden. Noch sieht sie auch aus wie eine Baustelle, denn eine spät eingegangene Baugenehmigung, Handwerker- und Materialmangel und weitere Verzögerungen machten den bisherigen Zeitplan zur Makulatur. „Ich hoffe, dass wir im Herbst soweit sind“, so Dana Spitzer, die auch viele Frage zu den neuartigen Bezahlsystemen per Kundenkarte beantwortete. Als nächstes wird jetzt eine rollstuhlgerechte Rampe im Außenbereich gebaut.

Jakobsberg: Geänderte Bebauuungspläne

Am Jakobsberg berichtete Ortsvorsteher Werner Wisloh über die Bebauungspläne, die sich nach dem Rückzug von Grundstücksverkäufern gerade wieder geändert haben. Gebaut werden soll dort seiner Aussage zufolge in jeden Fall, statt der Volksbank nimmt jetzt aber die stadteigene Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft (WISEG) das Heft in die Hand. Auch der Zuschnitt wird sich noch leicht ändern – nachdem zunächst nur eine einreihige Bebauung an der Straße geplant war, wird jetzt eventuell in zwei Reihen gebaut, weil ein Teil der zunächst geplanten Fläche nun weiter landwirtschaftlich betrieben wird.

Bei einer Pause in der Gattau stellte Hans-Hermann Wülbern seine Alpaka-Haltung vor. Die Familie beschäftigt sich seit einigen Jahren mit den Tieren, die in Deutschland immer beliebter werden. An der Weide ist eine gemütliche Sitzbank entstanden, so dass Wanderer Pause machen und den Alpakas beim Grasen zusehen können.

Kreyenhops-Gelände: Doppelhäuser kommen

Am Brachgelände der ehemaligen Gaststätte Kreyenhops berichtete Heimatvereins-Vorsitzender Hans-Hermann Schrader, dass die durch den Abriss entstandenen Baugrundstücke an junge Paare mit Kindern bzw. Kinderwunsch verkauft sind. Sie haben einen Bauträger gefunden, der demnächst dort drei Doppelhäusern bauen will. Das benachbarte Haus an der Hauptstraße, in dem es neulich gebrannt hat, soll nun wiederhergestellt werden; die Sanierungsarbeiten haben bereits begonnen.

Alle neuen Informationen mussten natürlich auch besprochen werden, und nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie waren viele Menschen aus dem Dorf zudem froh, dass es nun wieder mit dem sozialen Leben durch Veranstaltungen dieser Art losgeht. Gelegenheit dazu bot ein gemeinsames Essen im Gasthaus Zur Post im Anschluss an die Wanderung.

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Administrator

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Guten Tag !
    Ich habe eine Frage zur Gattau: Ist dieses Waldstück eigentlich in Privatbesitz oder gehört es der Gemeinde ? Die Gattau wirkt recht naturbelassen bzw die Holzentnahme schonend. Früher muss es unten in der Senke einmal sehr feucht gewesen sein. Und vor etlichen Jahren wurden im Wald Schweine gehalten, glauben wir uns erinnern zu können.
    Es sind reine „Neugier-Fragen“, da ich gestern mit meinem Bruder dort spazieren war. Wir kennen die Gattau von früher, unsere Großeltern wohnten im letzten Haus neben Hof Behrens Richtung Heiligenfelde, vorher hatten sie die Kreyenhops- Gaststätte gepachtet (Erna und Richard Hundrieser). – Ist alles lange her, wir kommen immer wieder gerne nach Neubruchhausen.
    Falls es weitere Informationen oder Unterlagen zur Gattau gibt, wüssten wir gern, wo wir sie finden können.
    MfG, Ulrike Hillmann

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